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Dienstag 02.12.2014 | 20Uhr
KOEPPENHAUS Literaturzentrum Vorpommern Bahnhofstr. 4

Wem gehört Deutschland?

Die wahren Machthaber und das Märchen vom Volksvermögen

Wem gehören eigentlich die großen Unternehmen des Landes? Wem die Banken? Die Immobilien? Wem gehört Deutschland? Jens Berger geht diesen Fragen nach und präsentiert dem Leser einen schonungslosen Blick hinter die Statistiken. Wussten Sie schon, dass Sie über ein Vermögen von 222.200 Euro verfügen? So hoch ist nämlich das durchschnittliche Vermögen eines deutschen Privathaushalts. Doch mit dem Durchschnitt ist das so eine Sache. Während die Hälfte der Deutschen zusammengenommen gerade einmal 1,4 Prozent des Gesamtvermögens besitzt, befinden sich zwei Drittel des Vermögens im Besitz der obersten 10 Prozent der Bevölkerung. Wie konnte es zu dieser ungleichen Vermögensverteilung kommen, und welche Folgen ergeben sich daraus für unsere Gesellschaft? Und wem gehört eigentlich Daimler Benz, Siemens oder die Allianz?

Referent_in: Jens Berger

Veranstalter: attac Greifswald

Die attac-Ortsgruppe holt bundesweite Debatten aus dem Themenkreis „Wirtschaft, Gerechtigkeit und Alternativen“ nach Greifswald. Die Ungerechtigkeiten des Kapitalismus sind für uns keine Naturgesetze, deshalb überlegen wir, wie wir dies öffentlich machen können und wie sich diese aufheben lassen.


Montag 03.11.2014 | 19:30
Frieda23, Friedrichstraße 23

„Der Sieg des Kapitals. Wie der Reichtum in die Welt kam: Die Geschichte von Wachstum, Geld und Krisen“

Vortrag & Gespräch mit Ulrike Herrmann

Der Kapitalismus ist in der Krise – aber warum?
Drei schwere Finanzkrisen seit dem Jahr 2000 zeigen: Der Kapitalismus tritt in eine neue Phase ein. Aber wie funktioniert unser Wirtschaftssystem, das alles durchdringt und jedes Leben dominiert? Ulrike Herrmann erklärt, warum Geld nicht Kapital ist, warum der Kapitalismus keine Marktwirtschaft ist, warum die Globalisierung nicht neu ist - und wie es zu den permanenten Krisen kommt.

Ulrike Herrmann, 1964 geboren, arbeitet seit 2000 bei der "tageszeitung" (taz) und ist dort Wirtschaftskorrespondentin. Sie ist gelernte Bankkauffrau und hat eine Ausbildung an der Journalistenschule Henri Nannen absolviert. Anschließend studierte Herrmann Wirtschaftsgeschichte und Philosophie an der FU Berlin.

Referent_in: Ulrike Herrmann, Wirtschaftskorrespondentin bei der "tageszeitung" (taz)

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern

Die Heinrich-Böll-Stiftung MV organisiert politische Bildungsveranstaltungen mit dem Ziel, Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern an gesellschaftlichen Debatten und politischen Entwicklungen teilhaben zu lassen.


Dienstag 04.11.2014 | 19:00
Soziokulturelles Zentrum "St. Spiritus", Lange Str. 49/ 51

Neoliberalismus mit sozialem Gesicht?

Das Beispiel El Salvador

Am Beispiel El Salvadors wird die Wirtschaftsgeschichte eines mittelamerikanischen Landes präsentiert. Ulf Baumgärtner spannt einen Bogen von den Auswirkungen der Kolonialzeit über Landkonflikte und Bürgerkrieg bis hin zur aktuellen, von neoliberalen Strukturen geprägten Situation. Heute ist El Salvador das am meisten industrialisierte Land in der Region. Gleichzeitig wird die Gesellschaft durch große soziale Ungleichheit und Armut geprägt. Als 2009 nach Jahrzehnten ultrarechter Regierung erstmals ein linker Kandidat Präsident wurde, waren die Erwartungen an eine sozialere Politik fast unerfüllbar.

Ulf Baumgärtner kennt El Salvador seit 1984 und hat dort viele Jahre gearbeitet. Er wirkt bei der Infostelle El Salvador und der Kaffeekampagne El Salvador mit und schreibt für die "ila", die Zeitschrift der Informationsstelle Lateinamerika.

Referent_in: Ulf Baumgärtner

Veranstalter: Weltladen Greifswald

Der Greifswalder Weltladen wirbt mit dem Verkauf von Handwerksartikeln und Köstlichkeiten aus 51 Ländern für die Idee des Fairen Handels und ein gerechteres Weltwirtschaftssystem. Er unterstützt die Gemeinde Mata de Piña in El Salvador bei der Schulbildung und im Gesundheitswesen.


Mi 05.11.2014 | 20:00-22:00
Ökohaus Hermannstr.36

Sozialisierung von Risiko und Folgekosten sichert das Besitztum der Atomindustrie

Das neue Gutachtergeschäft bei Rückbau von Atomkraftwerken und der "Endlagerung"

Die Endlagerproblematik oder die Entschädigungsklagen nach den Stilllegungen machen es ebenso deutlich wie
der Rückbau von Atomkraftwerken: Die Atomindustrie macht das Geschäft und privatisiert die Gewinne, aber Risiko und Kosten sollen von der Allgemeinheit getragen werden.
Die Veranstaltung wird dies am Beispiel der Gutachterorganisationen der Betreiber veranschaulichen und Einblicke geben in das neue Geschäftsmodell im Zuge des Rückbaus von Atomkraftwerken und der sogenannten Endlagerung von Atommüll.

Referent_in: Henrik Paulitz, Atomexperte in der IPPNW

Veranstalter: Rostocker Anti-Atom-Netzwerk

2010 im Zuge der Proteste zu den Atommülltransporten nach Lubmin gegründetes Netzwerk als Teil des Anti-Atom-Bündnisses NordOst. Alle Atomanlagen weltweit sofort aus! Weg von fossil jetzt, nicht morgen! Siehe auch: http://lubminnixda.blogsport.de

Kooperationspartner: eventuell IPPNW (siehe Kommenter zur Finanzierung)


Donnerstag 06.11.2014 | 19:00-20:30
Puschkinstraße 18

„Eine andere Welt ist möglich!“

20 Jahre nach dem Aufstand der Zapatista für die Rechte der indigenen Bevölkerung (u.a. Landbesitz) im mexikanischen Chiapas

Ya basta! Es reicht!
Mit diesem Aufruf überraschte die EZLN (Ejército Zapatista de Liberación Nacional) am Neujahrsmorgen 1994 die mexikanische und internationale Öffentlichkeit. Es war der Beginn eines bewaffneten Aufstands und der Forderung nach einem Leben in Würde und Freiheit. Seitdem setzt sich die EZLN mit politischen Mitteln für die Rechte der indigenen Bevölkerung Mexikos, wie z.B. dem Landbesitz für die Einheimischen, aber auch generell gegen neoliberale Politik und für eine autonome Selbstverwaltung in Chiapas, dem ärmsten Bundesstaat Mexikos ein. Ihr Motto „Eine andere Welt ist möglich" wurde zum Slogan der globalisierungskritischen Bewegung.
Mit einem Lichtbildervortrag und Filmclips wird Heike Kammer vom "Ya-Basta Netzwerk" aus ihren Erfahrungen in Chiapas berichten und einen historischen Überblick geben.

Referent_in: Heike Kammer, Friedens- und Menschenrechtsaktivistin

Veranstalter: Aktionsgruppe Eine Welt e.V. Schwerin

Die Aktionsgruppe Eine Welt - im Februar 1991 gegründet - ist ein politisch und konfessionell unabhängiger und anerkannt gemeinnütziger Verein. Er betreibt den Schweriner Weltladen und organisiert Veranstaltungen zur sozialen, ökonomischen und kulturellen Lage der Länder des globalen Südens.

Kooperationspartner: Diakonisches Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V. - Ökumenische Diakonie/Brot für die Welt; BUNDjugend MV


Donnerstag 06.11.2014 | 19:00
VHS Güstrow, John-Brinckman-Straße 4, Güstrow

Die Flüchtlinge aus Fukushima und ihr Leben

Aktuelle Entwicklungen in Japan nach der Atomkatastrophe

Wie ist die aktuelle Lage in Japan im Jahr 3 nach der Atomkatastrophe von Fukushima? Werden die japanischen AKWs wieder in Betrieb genommen? Warum bleibt ein Großteil der japanischen Bevölkerung stumm? Wie geht es den Flüchtlingen aus Fukushima und ihren Kindern? Wie leben sie? Was sind ihre Probleme? Welche Perspektiven haben sie? Der Referent, der regelmäßig in der Region Fukushima die Lebensbedingungen der Bevölkerung untersucht, bereist jeden Herbst die BRD, um über seine Erkenntnisse zu berichten und die Ursachen für die Katastrophe zu analysieren. Der Vortrag findet auf Deutsch statt. Parallel wird in der VHS Güstrow von 16.9. bis 6.11. die Fotoausstellung "Was wäre, wenn..." gezeigt. Auf zahlreichen Bildern wird plastisch, welche Auswirkungen ein schwerer Atomunfall im AKW Brokdorf auf die Region und sogar ganz Europa haben könnte

Referent_in: Kazuhiko Kobayashi

Veranstalter: Attac Rostock-Güstrow

Attac ist ein weltweites globalisierungskritisches Netzwerk, das Alternativen zum derzeit vorherrschenden neoliberalen Wirtschaftsmodell entwickelt und sich für eine menschen- und umweltgerechte Wirtschafts- und Finanzpolitik einsetzt. Attac hat 90.000 Mitglieder in 50 Ländern.

Kooperationspartner: Anti-Atom-Initiative Güstrow, Volkshochschule des Landkreises Rostock


Freitag 07.11.2014 | 19:30
Grünes Büro, Alter Markt 07

Erdölförderung am Bodden

vom Widerstand gegen die Neuerschließung von Kohlenwasserstoffreserven in MV

Zur Zeit sind es drei Bohrlöcher, mit denen ein deutsch-kanadisches Unternehmen die Möglichkeiten einer Erdölförderung in MV testet. Um überhaupt gewinnbringend aus der Erdöl-führenden Schicht, 3000m unter der Erde, fördern zu können, muss Fracking angewandt werden. Das Unternehmen nennt das "hydraulische Stimulierung". Außerdem sei die Kombination von Horizontalbohrungen und Fracking ein geradezu umweltfreundlicher Weg der Extraktion. Zwischen April und Juli 2014 wurde es ernst: Bei der Testförderung am Bohrloch Saal wurde in Deutschland seit drei Jahren erstmals wieder gefrackt.
Wie sah die Testförderung aus? Und die Implikationen für Mensch und Umwelt? Wie war und ist es möglich dagegen Widerstand zu organisieren? Und wie die Erdölförderung in Europa kritisieren, bei dem Wissen um grausige Umwelt- und Sozialstandards in z.B. Nigeria?

Referent_in: Hannes Luck

Veranstalter: BI Erdöl Barth

In der Bürgerinitiative Erdöl Barth vernetzen sich Menschen aus Vorpommern, um sich gemeinsam das Thema Erdölextraktion anzueignen. Sie organisieren Workshops und Widerstand vor Ort.


Freitag 07.11.2014 | 18:00-20:00
Bildungsbüro in der Ökovilla, Hermannstraße 36

Sind „faire Computer“ möglich?

Vortrag und Diskussion

Eine gerechte Welt - für ALLE. Ist diese möglich? Sind wir auf dem Weg?
Es gibt fairen Tee, fairen Kaffee, fairen Kakao, faire Kleidung, faire Fußbälle, sogar faire Grabsteine und faire Eheringe. Aber was ist mit Computern, Smartphones und deren elektronischem Zubehör?
Das junge Unternehmen NagerIT e.V. möchte die Elektronikbranche aufmischen und startete vor kurzem mit ihrem ersten Produkt auf dem Markt, einer (zu zwei Dritteln) fairen Maus.
Sie und euch erwartet ein spannender Vortrags- und Diskussionsabend mit Susanne Jordan, der Visionärin der fairen Maus von NagerIT e.V.

Dieser Vortrag ist außerdem der Auftakt zur Multiplikator_innen-Schulung "Wer arbeitet für unseren Wohlstand".

Referent_in: Susanne Jordan, NagerIT e.V.

Veranstalter: Ökohaus e.V. Rostock

ist eine staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung. Zweck des Vereins ist die Förderung von Bildung und Erziehung mit dem Ziel, Mitmenschen zu ökologischem, sozialem, solidarischem und basisdemokratischem Bewusstsein zu ermutigen und zu befähigen.


Samstag und Sonntag 08.11.2014 - 09.11.2014 | 10.00 - 18.00 Uhr
Im Turm der Jacobikirche: Jacobikirche 6a & Jugendzentrum Klex: Lange Straße 14

Wem gehört die Stadt

Aus Ideen werden Vorschläge und Forderungen

Am 08. und 09.11.2014 findet im JUST – Jugend.Stadt.Turm der erste Greifswalder Jugendgipfel statt. Diese Aktionstage zum Thema "Wem gehört die Stadt" richten sich an alle Jugendliche ab 14 Jahre. Gemeinsam mit Euch wollen wir, das Jugendprojekt „Lebenswelten – Jugend findet Stadt“ und der Stadtjugendring Greifswald herausfinden, welche Ideen und Möglichkeiten Jugendliche haben, wenn es ums Einmischen geht.
Unser Jugendgipfel soll eine Plattform für junge Ideen und Projekte werden und bietet die Möglichkeit, sich über viele Formen der Jugendbeteiligung zu informieren und auszutauschen.


Erleben, was andere bereits erreicht haben.

Fragen, was in unserer Stadt möglich ist.

Sehen, was wir uns wünschen.

Sagen, was uns nicht gefällt.

Veranstalter: Lebenswelten - Jugend findet Stadt

Lebenswelten - Jugend findet Stadt ist ein gemeinwesenorientiertes Jugendprojekt der drei evangelischen Altstadtgemeinden St. Nikolai, St. Jacobi und St. Marien.

Kooperationspartner: Stadtjugendring Greifswald


Sonntag 09.11.2014 | 17:00-21:00
Wulflamhaus , Alter Markt

Geld regiert die Welt

Strasunder Salon extra

Geld steht nicht nur für die Münzen und Scheine im Geldbeutel oder die Ersparnisse bei der Bank. Es sind auch die vielen Finanzprodukte, die weltweit gehandelt werden. Die letzten Jahre haben gezeigt, was passiert, wenn das Geld-System zusammenbricht: Gerade arme Länder und Menschen sind dann betroffen. Wie kann das Weltfinanzsystem verändert werden, um ökonomisch und auch sozial und ökologisch nachhaltig zu sein? Über diese Fragen werden wir mit dem Finanzmarktexperten Dr. Dirk Solte diskutieren.
Wir laden herzlich zu Vortrag und Gespräch mit musikalischer Umrahmung ein. In der Pause reichen wir Wein, Wasser und Brezeln.
Anmeldung erbeten.
Teilnahmebeitrag: 10 Euro, erm. 6 Euro

Referent_in: Dr. Dirk Solte

Veranstalter: Evangelische Akademie der Nordkirche

Die Evangelische Akademie der Nordkirche schafft in ihren Veranstaltungen Räume der Begegnung für Menschen und Meinungen aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft und ermutigt die Teilnehmer zu einer ethisch verantworteten Urteilsbildung.


Montag 10.11.2014 | 19:00
Literaturzentrum Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4

Einfach ein ganzes Mietshaus kaufen?

Hausprojekte: Erfahrungen mit alternativen Wohn- und Eigentumsformen

Sie wollten nichts umsonst, aber auch nicht ausgebeutet werden. Deshalb haben sich 24 Freunde ein Haus in Berlin Tempelhof gekauft. Geholfen hat ihnen das Mietshäuser Syndikat. Es entzieht Immobilien dem freien Markt und der Spekulation.
Indem sie neue Wege im Umgang mit Eigentum und Besitz erproben, schaffen Hausprojekte, was zunehmend unmöglich scheint: Wohnen und Arbeiten unter einem Dach zu fairen Preisen. Keine Sorgen um Mieterhöhungen. Frei nutzbare Räume für soziale oder kulturelle Zwecke. Immer mehr Menschen suchen nach solchen Wegen oder dem für sie passenden Vorhaben. Eine Informationsveranstaltung mit dem Mietshäuser Syndikat.

Referent_in: Das 1992 in Freiburg/ Breisgau gegründete Mietshäuser Syndikat ist eine nicht kommerzielle Beteiligungsgesellschaft zum gemeinschaftlichen Erwerb von Häusern, die in Gemeineigentum überführt werden: http://www.syndikat.org/

Veranstalter: Kultur- und Initiativenhaus Greifswald

Der Kultur- und Initiativenhaus e.V. baut im historischen Gesellschaftshaus Stralsunder Straße 10 in Greifswald ein Kultur- und Bildungszentrum auf. Er koordiniert die Entwicklungspolitischen Tage in Vorpommern und trägt das Bildungsprojekt verquer.

Kooperationspartner: Mietshäuser Syndikat


Dienstag 11.11.2014 | 17:00-20:00
Lutherhof in der Martin-Lutherstraße 8

„Die Welt ist ein Dorf“

Ein Planspiel zum Thema Besitz und Verteilung mit Vortrag zu Patentrechten in der Medizin

Wie verteilt man Besitz?
Wenn die Welt ein Dorf mit 100 Menschen wäre, gäbe es 60 EinwohnerInnen aus Asien, insgesamt 7 sprächen Spanisch, ein Drittel aller wären Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, 28 Personen wären an einer Tuberkulose erkrankt, 25 hätten Essen im Kühlschrank, 89 hätten Zugang zu sauberen Wasser, 24 nie Strom. In unserem Spiel „Die Welt ist ein Dorf“ wollen wir je nach Anzahl der Teilnehmenden so realistisch wie möglich darstellen, wie Gesundheit, Bildung und Güter auf dieser Welt verteilt sind, woher Menschen kommen, wie sie leben. Herzlich willkommen also in unserem Dorf!

Zuvor soll es in einer kurzen Inputveranstaltung darum gehen, beispielhaft an einer Erkrankung, die vorrangig im Süden dieser Erde vorkommt, die Beziehung zwischen Markt, Patent, Besitz und Gesundheit zu skizzieren.

Referent_in: Lorenz Albrecht

Veranstalter: AG Medizin und Menschenrechte Greifswald

Die AG Medizin und Menschenrechte ermöglicht in Zusammenarbeit mit dem PSZ und dem AKJ BewohnerInnen des Flüchtlingsheims Greifswald Arztbesuche und dolmetscht diese, veranstaltet jährlich ein Wahlfach über Global Health, zeigt monatlich sozial kritische Filme und veranstaltet Soli-Partys.


Mittwoch 12.11.2014 | 19:00
Uwe-Johnson-Bibliothek, Am Wall 02

Lesung WER VERSTEHT DAS SCHON?*

Mehrsprachige Lyrik von Migrant_innen, Asylsuchenden und anderen internationalen Gästen der Region Rostock

Es wird mehrsprachige Lyrik zu hören sein, die im Rathaus Güstrow bereits ab dem 27.10. während der Entwicklungspolitischen Tage auf Postern zu sehen ist.
Seit September sind Migrant_innen, Asylsuchende und andere internationale Gäste der Rostocker Region eingeladen, Texte in ihrer Muttersprache einzureichen. Sie erhalten auf diese Weise eine besondere Stimme. Sie erzählen öffentlich in ihren Texten von ihrem Alltag, von ihrer Heimat, davon, wie sie ihr hier leben. Es entsteht eine einmalige Möglichkeit, ihre individuelle Sicht in Gedichtform einer Öffentlichkeit zu präsentieren und von dieser Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden.
*WER VERSTEHT DAS SCHON?©Daniela Boltres/ Sprachaktivistin, Autorin

Referent_in: ca. 10 Autor_innen und Daniela Boltres/ Konzept; 1 Musiker_in

Veranstalter: Die Beginen, Frauenkulturverein Rostock e.V.

Seit 1990 organisieren wir Kultur-, Kunst- und genderpolitische Aktionen sowie Kurse von und für Frauen/ Mädchen mit deutschem und internationalem Hintergrund. Sie können bei uns ihre Handlungsfelder und Anliegen vorstellen und sich vernetzen. Wir pflegen eine genderbewusste Gesprächskultur.

Kooperationspartner: Barlachstadt Güstrow, Partnerinitiative für mehr Weltoffenheit und Toleranz in Güstrow


Donnerstag 13.11.2014 | 19.30 Uhr
Zentrum Kirchlicher Dienste, Alter Markt 19

Fair Tragen

Weltweite Textilproduktion und ethischer Konsum

Frauen und Männer in der weltweiten Bekleidungsindustrie arbeiten noch immer unter menschenunwürdigen, ja lebensbedrohenden Bedingungen. Bei Unfällen, wie dem Brand in der Textilfabrik in Sabhar, Bangladesch, im April 2013, starben mehr als 1000 Menschen. Bei solchen drastischen Ereignissen wird die Öffentlichkeit kurzfristig aufmerksam. Danach schläft das Interesse an den skandalösen Zuständen in den Textilfabriken wieder ein. Die "Kampagne für Saubere Kleidung" (CCC) setzt sich weltweit für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie ein.
An diesem Abend wird darüber berichtet, wie die Kampagne arbeitet, was sie bereits erreicht hat und welche Hürden dabei überwunden werden mussten. Auch die Frage guter Alternativen beim Einkauf und Gebrauch von Kleidung kommt nicht zu kurz.

Referent_in: Waltraut Weidelich, Evangelisches Frauenwerk der Nordkirche, Kiel

Veranstalter: Ökumenische Arbeitsstelle Mecklenburg

Wir begleiten ökumenische Partnerschaften zu Kirchen in Tansania, Rumänien, Kasachstan, England und Ohio und organisieren Bildungsveranstaltungen zu Fragen von Schöpfungsbewahrung, weltweiter Gerechtigkeit und Lebensstilen.


Donnerstag 13.11.2014 | 20:30
IKuWo, Goethestr. 01

C3S – Die faire GEMA-Alternative

Vortrag und Labellounge

Die "Cultural Commons Collecting Society" oder kurz "C3S" ist eine Europäische Genossenschaft, die den Aufbau einer europäischen Verwertungsgesellschaft für musikalische Inhalte zum Ziel hat.
Träger und verantwortlich für das Projekt ist der düsseldorfer Verein OpenMusicContest.org. Dieser sah die Notwendigkeit einer Alternative zur Monopol-Verwertungsgesellschaft GEMA. Der Antrag auf Zulassung als deutsche Verwertungsgesellschaft wird voraussichtlich im Herbst 2015 beim DPMA eingereicht werden.
Der Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Genehmigung, sowie Hintergrundinformationen über die Beweggründe für die Schaffung einer Alternative zur GEMA und Unterschiede dieser zu C3S.
Im Anschluss gibt es "freie" Musik in der Labellounge zu hören, sowie Informationen über regionale alternative Musik-Labels.

Referent_in: Danny Bruder

Veranstalter: IKuWo e.V.

Als selbstverwaltetes Kultur- und Wohnprojekt bietet das IKuWO seit 2001 Raum für verschiedenste Kulturveranstaltungen und internationale Begegnung. Das Vereinscafe ist von dienstags bis samstags ab 21.00 Uhr geöffnet. Neben Konzerten und Partys finden regelmäßig Vorträge und Filmabende statt.

Kooperationspartner: C3S - cultural commons collecting society


Donnerstag 13.11.2014 | 19:00
Bahnhofstraße 1

Landgrabbing daheim

Folgen der Landverteilung in Ostdeutschland

Landgrabbing ist ein Problem in vielen Ländern des Südens. Doch nicht nur dort. Bodenpolitik in Ostdeutschland verhindert systematisch bäuerliche Betriebe. Zwischen LPG-Nachfolgern und landwirtschaftsfremden Investoren wird das Land höchstbietend verhökert. Die Betriebe werden größer und die Felder werden von wenigen, gewinnbringenden Kulturen beherrscht. So sind beispielsweise fast ein Drittel der Flächen um Greifswald mittlerweile mit Mais für Biogasanlagen bestellt. Der Referent beschreibt aus eigener Erfahrung, welche Auswege es gibt.

Referent_in: Justus Staude lebt als Gemüsegärtner und Landwirtschaftsaktivist in einer landwirtschaftlichen Kooperative östlich von Berlin. Als Mitbegründer der Kampagne "Bauer sucht Land – Stoppt Landgrabbing in Ostdeutschland“ hat er sich intensiv mit der Bodenpolitik in den neuen Bundesländer auseinandergesetzt.

Veranstalter: Demokratiebahnhof Anklam

Der Demokratiebahnhof bietet mit dem Programm "Jugend.Stadt.Labor" des Bauministeriums Jugendlichen den Freiraum, ihre Stadt zu bewegen und Projekte z.B. zu Themen wie grüner Zukunft, Mobilität und Jugendkultur umzusetzen. Im Haus entstehen ein Jugendzentrum, ein Veranstaltungssaal und Büroräume.

Kooperationspartner: Pfadfinderbund Mecklenburg-Vorpommern e.V.


Donnerstag 13.11.2014 | 19:00 - 22:00 im Rahmen des PolDo
Peter-Weiss-Haus in der Doberaner Str. 21

Commonssyndikalismus

eine nichtkapitalistische, selbstorganisierte (Re)Produktionsweise

Der Commonssyndikalismus ist eine realisierbare Idee, wie eine Gesellschaft aussehen könnte. Produziert wird hier, um Bedürfnisse zu befriedigen, wobei die Bedürfnisse aller gleichermaßen ernst genommen werden. Die Produktion erfolgt in kooperativ organisierten Betrieben. Alle Betriebe aus einer bestimmten Branche und einer bestimmten Region gehören einem Syndikat an. Die für die typischen Bedürfnisse der meisten Menschen nötigen Güter werden selbstorganisiert per umfassender Quasi-Flatrate zugänglich gemacht.
Hintergrund: http://keimform.de/2014/dank-produktivkraftentwicklung-zur-neuen-gesellschaft/
C. Siefkes ist Koautor des Gemeinschaftsblogs keimform.de zum emanzipatorischen Potenzial von Freier Software und anderen Formen commonsbasierter Peer-Produktion. Seine Veröffentlichungen ist u.a.: "Beitragen statt tauschen" (Neu-Ulm 2008)

Referent_in: Siefkes, Christian

Veranstalter: Soziale Bildung e.V.

Der Rostocker Verein Soziale Bildung e.V. existiert seit 2001. Der Verein möchte gesellschaftspolitische Bildungsprozesse fördern, gestalten und zivilgesellschaftliche Strukturen in M-V stärken. Christian Siefkes ist Softwareentwickler und Autor aus Berlin.


Freitag 14.11.2014 | 19:00
Kabutze, Löfflerstraße 44 a, Greifswald

Ernährungssouveränität

Perspektiven selbstbestimmter regionaler Ernährungspolitik

Ernährungssouveränität lautet der Gegenentwurf zur globalisierten und industrialisierten Landwirtschaft der letzten 70 Jahre. In Mali entwickelt und von der internationalen Kleinbäuer_innen Bewegung La Via Campesina vorangetrieben ist Ernährungssouveränität der Weg, um eine selbstbestimmte und umweltverträgliche Landwirtschaft und Nahrungssicherheit für alle Menschen zu ermöglichen. Der Referent beschreibt, was das beispielsweise bei Fragen nach Landverteilung, Anbau- oder Handelsrechten bedeutet. Und warum es gerade für Menschen im globalen Norden von besonderer Relevanz ist.

Referent_in: Justus Staude lebt als Gemüsegärtner und Landwirtschaftsaktivist in einer landwirtschaftlichen Kooperative östlich von Berlin. Als Mitbegründer der Kampagne "Bauer sucht Land – Stoppt Landgrabbing in Ostdeutschland“ hat er sich intensiv mit der Landwirtschafts- und Bodenpolitik hierzulande und weltweit auseinandergesetzt.

Veranstalter: Kultur- und Initiativenhaus Greifswald

Der Kultur- und Initiativenhaus e.V. baut im historischen Gesellschaftshaus Stralsunder Straße 10 in Greifswald ein Kultur- und Bildungszentrum auf. Er koordiniert die Entwicklungspolitischen Tage in Vorpommern und trägt das Bildungsprojekt verquer.


Freitag 17.10.2014 | 16:00 - 18:00
Klosterstr. 24

Projekte für die Zukunft

Wie kann Entwicklungszusammenarbeit gelingen

Wir wollen über unsere Projekte informieren und damit der Frage nach Besitz und Macht, Entwicklung und Stagnation nachgehen. Dabei spielt Kommunikation zwischen den unterschiedliche Gesellschaften aber auch innerhalb der Gesellschaften eine besondere Rolle. Unsere Projekte sind:
Kinderhaus Frieda, ein Haus für AIDS-Waisenkinder
Bildungsprojekt Bonita Haus, Ausbildungszentrum in Dapaong
Schulbau in Kordjoak und Schulpatenschaften "Ohne Schule geht es nicht"
Honig der Savanne, ein Projekt zur Erwerbstätigkeit
Brunnenbauprojekte für sauberes Wasser
Waldaktie

Referent_in: Etienne Dablé

Veranstalter: Deutsch Afrikanische Zusammenarbeit DAZ e. V.

Am 09. März 2002 wurde der DAZ e. V. in Greifswald gegründet. DAZ lebt von einer aktiven Zusammenarbeit mit seinen Partnern in Westafrika. Dies sind die Vereine Association Aide aux Enfants Orphelins du Sida in Lomé, der das "Kinderhaus Frieda" betreut und Information Technology Village (IT Village)

Kooperationspartner: DAZ e. V.


Montag 17.11.2014 | 17:30-18:30
Polly Faber, Bahnhofstr. 44

Besitz von Bits

über Daten auf Wanderschaft

In unserem Alltag generieren wir beinahe mit jedem Schritt Daten, welche oft ein Eigenleben zu führen scheinen. Es gibt kaum einen Ort, an dem sie nicht abgegriffen und weitergegeben werden - sei es am Flugplatz, im Internet oder im Freizeitpark. Andererseits sorgt sich heute scheinbar jeder um unsere Sicherheit: Unsere Banken, diverse globale Firmen und natürlich unser Mail-Provider.
Wem kann man in dieser Situation noch vertrauen und was kann so noch von unserer Privatsphäre übrig bleiben?
In diesem Vortrag wird ein Rundumschlag, die eigenen digitalen Daten betreffend, versucht. Mit verständlichen Beispielen werden viele Zweige dieses Themas eröffnet und natürlich kommen wir auch auf Lösungsansätze zu sprechen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und erfahren Sie, ob Sie überhaupt Daten besitzen.

Veranstalter: Hackerspace Greifswald

Der Hackerspace Greifswald versteht sich als Ort für hard- oder softwaretechnik-begeisterte Menschen, sowie für Wissenschaftler, Techniker, Digitalkünstler und alle anderen die Raum für ihre Ideen oder einfach nur themennahen Austausch suchen. Er ist allerdings noch in der Entstehung :)


Montag 17.11.2014 | 19:00-20:00
Polly Faber, Bahnhofstr. 44

Mit den Freifunkern auf Datenreise

Wem gehört eigentlich dieses Internet, von dem immer alle reden?

Weltweit suchen Menschen nach Wegen, sich frei miteinander zu vernetzen. Während aber in vielen armen Ländern oder in akuten Katastrophengebieten schlicht die Infrastruktur fehlt, sind bei uns eher allgegenwärtige Überwachung und andere Fehlentwicklungen wie die Abmahnindustrie oder eine prinzipielle Ablehnung der Angebote von Großkonzernen, welche lokale WLAN-Mesh-Communities wie Freifunk entstehen lassen. Vielerorts ergreifen Menschen selbst die Initiative, denn per Funkverbindung lassen sich Netzwerke schneller und mit erheblich weniger Aufwand realisieren, als kabelgebunden. WLAN-Mesh kann einen wichtigen Beitrag zur Überwindung der digitalen Spaltung leisten. Die Greifswalder Freifunker stellen sich und ihr Projekt vor und beleuchten, wie sie dadurch womöglich den Besitzern der Kommunikationsinfrastruktur ein Schnippchen schlagen.

Referent_in: Monic Meisel

Veranstalter: Freifunk Greifswald

In Greifswald gibt es seit Juni 2014 eine offene Gruppe, die ein Freifunknetz, also ein dezentrales und freies WLAN-Mesh aufbauen möchte. Freifunk Greifswald steht in engem Austausch mit ähnlichen Gruppen in vielen anderen Städten in Deutschland, Europa und weltweit. Wir kommen in Frieden.

Kooperationspartner: Freie Netzwerke e.V.


Mittwoch 19.11.2014 | 17.45 Uhr
Peter-Weiss-Haus, Doberaner Straße 21

Media Diversity and Ownership

GlobalLokal-Jubiläums-Talkrunde über Medienstruktur & Medienvielfalt

Wir stellen die Frage nach Besitzverhältnissen in den Medien und dem daraus resultierenden Zugang zu Informationen. Gibt es ein Recht auf Kommunikation? Welche Rahmenbedingungen muss es geben, um Bürger/innen mehr Teilhabe zu ermöglichen? Welche gibt es bereits - bspw. in Argentinien?

Und: wie steht es um die Integration und die interkulturelle Öffnung in der Medienstruktur Deutschlands und Europas? Welches Potenzial hat die Ressource Mehrsprachigkeit? Welches Problem hat die vielfältige mediale Welt mit gesellschaftlicher Vielfalt?

Das klären wir mit unseren Gästen - zur Livesendung aus dem PWH sind dabei:
Stefan Tenner - CMFE, MEDIANE (Media in Europe for Diversity Inclusiveness - Projekt von Europarat & EU)
Viviana Uriona - Doktorandin zum Recht auf Kommunikation

Seid live zum 100. Sendungsjubiläum dabei, um eure Fragen loszuwerden.

Referent_in: Stefan Tenner; Viviana Uriona

Veranstalter: Die GlobalLokal-Redaktion von Radio LOHRO

Das GlobalLokal – euer Infomagazin für Entwicklungszusammenarbeit in der Einen Welt! Am jeweils 1. Mittwoch erwartet Euch eine thematisch vielfältige Magazinsendung und am jeweils 3. Mittwoch ein Thementalk. Inzwischen haben wir die 100 voll. Infos: http://www.lohro.de/programm/sendungen/globallokal


Freitag 24.10.2014 | 20Uhr
Audimax HS 4, Rubenowstraße 1,

Besitz – Eigentum – Kapital – Vermögen – Macht

Rechtliche und philosophische Überlegungen

Vortrag und anschließende Diskussion mit Prof. Dr. Joachim Lege zum Themenkomplex: Besitz - Eigentum - Kapital - Vermögen in Bezug auf rechtliche und philosophische Überlegungen.
Besitz und Eigentum sind juristische Begriffe. Als solche aber nicht statisch, sondern geprägt durch Gesetzgebung und Rechtsprechung. Der Abend versucht hieran anknüpfend den Zusammenhang Eigentum - Besitz - Kapital - Vermögen - Macht aus rechtlicher und philosophischer Sicht aufzuzeigen.
Joachim Lege ist Lehrstuhlinhaber für Öffentliches Recht, Verfassungsgeschichte, Rechts- und Staatsphilosophie an der Universität Greifswald. Im Bereich des Öffentlichen Rechts konzentriert sich die Forschung auf das Staatsrecht mit besonderem Augenmerk auf Art. 14 GG (Eigentum) in Verbindung mit dem Staatshaftungsrecht, dem Baurecht und dem Umweltrecht.“

Referent_in: Prof. Dr. Joachim Lege

Veranstalter: Arbeitskreis Kritische Juristen Greifswald

Der Arbeitskreis kritischer JuristInnen ist eine Vereinigung von Jurastudierenden, welche die sozialen Bezüge des Rechts reflektiert und einen kritischen Umgang mit Recht fördert. Themen: BürgerInnenrechte, Migrationspolitik, Kapitalismuskritik, Feministische Rechtspolitik, Anti-Militarismus uvm.


Dienstag 28.10.2014 | 19:00-21:15
Volkshochschule Rostock, Am Kabutzenhof 20 a, Raum 2.R10

China Blue – Wer arbeitet für unsere Kleidung?

Vortrag mit Diskussion

Kleider machen Leute.
Doch wer macht eigentlich, dass ich eine "gemachte Frau" oder ein "gemachter Mann" bin?

In der Veranstaltung "China Blue - Wer arbeitet für unsere Kleidung?" nehmen wir die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung von Textilien unter die Lupe und werfen beispielhaft einen Blick in die Produktionsfabriken von Jeanshosen in China. Anhand von Filmausschnitten kommen Arbeiter_innen zu Wort und geben einen Einblick in ihre Arbeits- und Lebenswelt.
Außerdem erläutern wir Logos oder Labels auf Bekleidungs- bzw. Wäscheschildchen und suchen gemeinsam nach gerechteren Alternativen und Möglichkeiten, um auch hier in Rostock einen nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen zu leben.
Entgeld:6 €
Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung bei der VHS Rostock an.
Tel. 0381/38143-10

Referent_in: 2 Bildungsreferent_innen von Ökohaus e.V. Rostock

Veranstalter: Ökohaus e.V. Rostock

Ökohaus e.V. Rostock ist als staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen aktiv.

Kooperationspartner: Volkshochschule Rostock www.vhs-rostock.de und der Fairtrade-Stadt Rostock http://rostock.fairtrade-towns.de/das-projekt/


Mittwoch 29.10.2014 | 19:00-21:00
IKuWo, Goethestraße 1

Ökonomischer Kolonialismus?

Der Run auf Mosambiks Ressourcen und seine Folgen für die Menschenn

Mosambik ist reich an Ressourcen. In den letzten Jahren wurden viele Kohle- und Erdgasvorkommen entdeckt, an denen es ein großes internationales Interesse gibt. In ihrem Vortrag berichtet Claudia Härterich von der Bedeutung des Rohstoffabbaus für Mosambik und seinen Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft.

Bis 1975 war Mosambik eine Portugiesische Kolonie und bis heute ist es eines der ärmsten Länder der Welt. Härterich zeigt Kontinuitäten und Unterschiede zwischen kolonialen Formen des Rohstoffabbaus und der heutigen Ressourcenpolitik Mosambiks auf. Sie beleuchtet, inwieweit es Mosambik gelingt, selbstbestimmt den Rohstoffabbau im Land zu gestalten und welche Folgen dieser für die lokale Bevölkerung hat.

Claudia Härterich hat Politik und Internationale Beziehungen studiert und ist auf internationale Rohstoffpolitik spezialisiert.

Referent_in: Claudia Härterich

Veranstalter: verquer.

Die Blickrichtung wechseln. Ein Stolperstein sein. verquer bietet Projekte zu globalen Fragen für Gruppen in Vorpommern an. Wir fördern Fähigkeiten, sich eine eigene Meinung zu bilden und möchten anregen, die eigenen Möglichkeiten dazu zu nutzen, die Welt gerechter zu gestalten.