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Dienstags - Samstags 16.10.2014 - 15.11.2014 | 14:00-18:00
Koeppenhaus; Feldstraße/ Ecke Franz-Mehring Str.

Besitz – Beneath Notice

Ausstellung in der Alten Bäckerei und dem Koeppenhaus Greifswald

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BESITZ – BENEATH NOTICE
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im Rahmen von Kunst heute & der Entwicklungspolitischen Tagen in MV

Besitz ist allgegenwärtig. Nur in eigener Definition variabel. Was kann in Besitz gebracht haben? Etwas oder auch Jemand? Wie definiert jeder für sich den eigenen Besitz, welche Wertigkeiten bestehen, wer trennt sich davon, wie wird er erhalten, wie erwirtschaftet? Aus künstlerischer Sicht spannende Fragen, da selbst geschaffene Arbeiten, selbst als wertvoll erachtet werden, diese aber von anderen z.T. kaum wahrgenommen werden.
Do 16.10./ 20:00 Uhr, Vernissage
Künstler:
Stefanie Binder, Christoph Brandl, Urs Bumke, Stefanie Riech, Marike Schreiber, Stefanie Schroeder, Anne Wende

Veranstalter: Alte Bäckerei/ Koeppenhaus

Das Koeppenhaus umfasst einen Veranstaltungsraum, in dem wöchentlich Lesungen, Vorträge und Konzerte oder auch literatur- und kulturwissenschaftliche Tagungen stattfinden, ein Literaturcafé, eine Galerie, in der Wechselausstellungen aus dem Spannungsfeld Literatur und Kunst präsentiert werden.

Kooperationspartner: Alte Bäckerei, Koeppenhaus


Freitag 24.10.2014 | 20Uhr
Audimax HS 4, Rubenowstraße 1,

Besitz – Eigentum – Kapital – Vermögen – Macht

Rechtliche und philosophische Überlegungen

Vortrag und anschließende Diskussion mit Prof. Dr. Joachim Lege zum Themenkomplex: Besitz - Eigentum - Kapital - Vermögen in Bezug auf rechtliche und philosophische Überlegungen.
Besitz und Eigentum sind juristische Begriffe. Als solche aber nicht statisch, sondern geprägt durch Gesetzgebung und Rechtsprechung. Der Abend versucht hieran anknüpfend den Zusammenhang Eigentum - Besitz - Kapital - Vermögen - Macht aus rechtlicher und philosophischer Sicht aufzuzeigen.
Joachim Lege ist Lehrstuhlinhaber für Öffentliches Recht, Verfassungsgeschichte, Rechts- und Staatsphilosophie an der Universität Greifswald. Im Bereich des Öffentlichen Rechts konzentriert sich die Forschung auf das Staatsrecht mit besonderem Augenmerk auf Art. 14 GG (Eigentum) in Verbindung mit dem Staatshaftungsrecht, dem Baurecht und dem Umweltrecht.“

Referent_in: Prof. Dr. Joachim Lege

Veranstalter: Arbeitskreis Kritische Juristen Greifswald

Der Arbeitskreis kritischer JuristInnen ist eine Vereinigung von Jurastudierenden, welche die sozialen Bezüge des Rechts reflektiert und einen kritischen Umgang mit Recht fördert. Themen: BürgerInnenrechte, Migrationspolitik, Kapitalismuskritik, Feministische Rechtspolitik, Anti-Militarismus uvm.


Dienstag 28.10.2014 - 22.11.2014 | 10:00 - 20:00
Mensa am Schießwall, Am Schießwall 1-4

Verkaufte Kinder

Eine UNICEF-Ausstellung

Kinderhandel ist ein grenzenloses Geschäft: Mädchen und Jungen, überwiegend aus Afrika und Asien, werden zur Prostitution gezwungen, als Arbeitssklaven benutzt oder bereits als Neugeborene an adoptionswillige Paare vermittelt.
Die Ausstellung klärt über den Kinderhandel weltweit auf und zeigt anhand von Beispielen aus verschiedenen Ländern, wie den Opfern geholfen werden kann.
Für Kinder und Jugendliche gibt es die Möglichkeit, die Ausstellung mit einem Erkundungsbogen interaktiv zu entdecken.
Die Vernissage zur Eröffnung findet am 28.10. um 18:00 Uhr in der Mensa am Schießwall statt. Als Höhepunkt des Abends wird um 19:00 Uhr der Film "Raju" gezeigt, der sich mit dem illegalen Kinderhandel in Indien befasst und bereits über 40 internationale Preise gewann.

Veranstalter: UNICEF Hochschulgruppe Greifswald

Die UNICEF- Hochschulgruppe versucht, sowohl Spenden für UNICEF zu sammeln als auch bildungspolitisch auf Armut oder Unrecht, das Kindern widerfährt, aufmerksam zu machen.


Mittwoch 29.10.2014 | 19:00-21:00
IKuWo, Goethestraße 1

Ökonomischer Kolonialismus?

Der Run auf Mosambiks Ressourcen und seine Folgen für die Menschenn

Mosambik ist reich an Ressourcen. In den letzten Jahren wurden viele Kohle- und Erdgasvorkommen entdeckt, an denen es ein großes internationales Interesse gibt. In ihrem Vortrag berichtet Claudia Härterich von der Bedeutung des Rohstoffabbaus für Mosambik und seinen Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft.

Bis 1975 war Mosambik eine Portugiesische Kolonie und bis heute ist es eines der ärmsten Länder der Welt. Härterich zeigt Kontinuitäten und Unterschiede zwischen kolonialen Formen des Rohstoffabbaus und der heutigen Ressourcenpolitik Mosambiks auf. Sie beleuchtet, inwieweit es Mosambik gelingt, selbstbestimmt den Rohstoffabbau im Land zu gestalten und welche Folgen dieser für die lokale Bevölkerung hat.

Claudia Härterich hat Politik und Internationale Beziehungen studiert und ist auf internationale Rohstoffpolitik spezialisiert.

Referent_in: Claudia Härterich

Veranstalter: verquer.

Die Blickrichtung wechseln. Ein Stolperstein sein. verquer bietet Projekte zu globalen Fragen für Gruppen in Vorpommern an. Wir fördern Fähigkeiten, sich eine eigene Meinung zu bilden und möchten anregen, die eigenen Möglichkeiten dazu zu nutzen, die Welt gerechter zu gestalten.


Donnerstag 30.10.2014 | 20:00
Brasserie Hermann, Gützkower Str. 01

Wem gehört mein Körper?

Filmabend mit Diskussion zur Genitalverstümmelung

Die weibliche Genitalverstümmelung, kurz FGM, ist sicherlich eine der schlimmsten Formen eines Eingriffs in die körperliche Unversehrtheit von Frauen, und ein massiver Angriff auf die weibliche Selbstbestimmung. Diese Praxis wird auch heute noch in vielen Ländern gepflegt.
Im Rahmen eines Filmabends mit anschließendem Gespräch und Diskussion werden die verschiedenen Facetten dieses Brauchs betrachtet - so kommen in einem Dokumentarfilm Befürworter und Gegner der FGM zu Wort. Danach besteht die Möglichkeit zur Diskussion, für die eine Referentin von Terre des Femmes gewonnen wurde.

Referent_in: Susana Rocha Teixeira, Terre des Femmes

Veranstalter: Amnesty International (Hochschulgruppe Greifswald), Medizin und Menschenrechte Greifswald

Amnesty International engagiert sich weltweit für die Verwirklichung von Menschenrechten, in Greifswald u.a. für Frauenrechte und B. Osdojew. In der AG Medizin und Menschenrechte setzen sich MedizinstudentInnen ehrenamtlich kritisch mit Themen wie Global Health und Flüchtlingsbetreuung auseinander.

Kooperationspartner: Terre des Femmes


Freitag 31.10.2014 | 18:00
Rostock, Schwerin, Neubrandenburg
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Critical Mass

Critical Mass in Schwerin, Greifswald, Rostock, Neubrandenburg

Critical mass (engl., dt. kritische Masse) ist eine international verwendete Form der direkten Aktion, bei der sich mehrere RadfahrerInnen scheinbar zufällig und unorganisiert treffen, um mit gemeinsamen und unhierarchischen Fahrten durch Innenstädte, ihrer bloßen Menge und dem konzentrierten Auftreten von Fahrrädern auf den Radverkehr als Form des Individualverkehrs aufmerksam zu machen und „... mit dem Druck der Straße mehr Rechte für Radfahrer und vor allem eine bessere Infrastruktur und mehr Platz einzufordern.“ Darüber hinaus gehe es der Critical-Mass-Bewegung laut "Die Zeit" auch um „... die Frage, ob öffentlicher Raum nicht dem Verkehr entzogen und ganz anders genutzt werden sollte.“

Veranstalter: Alle RadfahrerInnen

Wer organisiert die CM? Eine Critical Mass organisiert sich von selbst; das heißt, je mehr Leute Du informierst, desto größer ist die Chance, das immer mehr mitmachen werden. Mehr Infos unter: www.cmrostock.de oder www.facebook.com/CriticalMassRostock.


Freitag 31.10.2014 | 14:00-18:00
IKuWo, Goethestr. 01

Skillsharing-Cafe

Tauschcafe und Aufbau einer Skillsharing-Kontaktbörse

Du wolltest schon immer mal wissen wie du bei deinem Rechner selber eine neue Graphikkarte einbauen kannst? Du wolltest dir schon immer mal einen Tisch selber bauen oder deinen kaputten reparieren? Du musst etwas löten, hast aber kein Werkzeug dazu und weißt nicht wie?
In gemütlicher Atmosphäre möchten wir den Tag über ein offenes Skillsharing Cafe anbieten, wo du Dinge die du reparieren möchtest mitbringen kannst und/oder dein Wissen weitergeben kannst.
Damit das gut funktioniert und wir die nötigen Werkzeuge und Materialien da haben ist es notwendig, dass du dich vorher bei uns anmeldest unter info@ikuwo.de. Auch wenn du bestimmtes Wissen weitergeben möchtest oder Werkzeuge leihen möchtest kannst du dich hier melden. Wir koordinieren das Ganze und würden dieses Angebot auch zukünftig gerne regelmäßig anbieten.

Referent_in: Nadja Tegtmeyer

Veranstalter: IKuWo e.V.

Als selbstverwaltetes Kultur- und Wohnprojekt bietet das IKuWO seit 2001 Raum für verschiedenste Kulturveranstaltungen und internationale Begegnung. Das Vereinscafe ist von dienstags bis samstags ab 21.00 Uhr geöffnet. Neben Konzerten und Partys finden regelmäßig Vorträge und Filmabende statt.


Samstag 01.11.2014 | 10:00 Uhr
Straze, Stralsunder Straße 10, Greifswald

Straze Subbotnik

Arbeitseinsatz in der Stralsunder Straße 10/ 11

Die Stralsunder Straße 10, kurz Straze, ist ein offenes Haus im Aufbau. Mit Theater, Werkstätten, Café, Medieneinrichtungen, Initiativen-Räumen und einem entwicklungspolitischen Bildungszentrum. Das historische Gesellschaftshaus mit dem letzten in Vorpommern erhaltenen Emporensaal aus der Zeit des Spätklassizismus wird wiederbelebt mit Inhalten, die für die Zukunft von Bedeutung sind. Eine Immobilie als Gemeineigentum. Künftiger Veranstaltungsort für die Entwicklungspolitischen Tage. Ein umfangreiches Bauprojekt als zivilgesellschaftliches Engagement. Heute wird angepackt. Festes Schuhwerk und Arbeitskleidung mitbringen. Infos unter http://www.straze.de/

Veranstalter: Kultur- und Initiativenhaus Greifswald

Ein Netzwerk verschiedener Initiativen und Einrichtungen betreibt die Sanierung des historischen Gesellschaftshauses Stralsunder Straße 10 in Greifswald, um daraus ein Kultur- und Bildungszentrum zu machen. Kontakt über Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V. unter http://www.straze


Sonntag 02.11.2014 | 10:00 Uhr
Initiativenbüro, Lange Straße 60, Greifswald

Freiwillig in Pommern

Workshop zum Aufbau eines deutsch polnischen Freiwilligendienstes

Mehr Weltoffenheit, kulturellen Austausch oder schlicht ein besseres Zusammenspiel zwischen Stadt und Land: eine solche Hilfe zur Selbsthilfe könnte die Zivilgesellschaft in der Grenzregion zu Polen gebrauchen. Daher wird an der Entstehung eines deutsch polnischen Freiwilligendienstes in Vorpommern und der Wojewodschaft Westpommern gearbeitet. Ziel ist es, die gesellschaftliche Wirkung und grenzübergreifende Vernetzung ökologischer, entwicklungspolitischer oder kultureller Initiativen zu fördern. Mithilfe bei diesem Aufbauprozess ist gerne willkommen. Anmeldung unter: epi-zentrum-ost@straze.de

Veranstalter: Kultur- und Initiativenhaus Greifswald

Der Kultur- und Initiativenhaus e.V. baut im historischen Gesellschaftshaus Stralsunder Straße 10 in Greifswald ein Kultur- und Bildungszentrum auf. Er koordiniert die Entwicklungspolitischen Tage in Vorpommern und trägt das Bildungsprojekt verquer.


Dienstag 04.11.2014 | 19:00
Soziokulturelles Zentrum "St. Spiritus", Lange Str. 49/ 51

Neoliberalismus mit sozialem Gesicht?

Das Beispiel El Salvador

Am Beispiel El Salvadors wird die Wirtschaftsgeschichte eines mittelamerikanischen Landes präsentiert. Ulf Baumgärtner spannt einen Bogen von den Auswirkungen der Kolonialzeit über Landkonflikte und Bürgerkrieg bis hin zur aktuellen, von neoliberalen Strukturen geprägten Situation. Heute ist El Salvador das am meisten industrialisierte Land in der Region. Gleichzeitig wird die Gesellschaft durch große soziale Ungleichheit und Armut geprägt. Als 2009 nach Jahrzehnten ultrarechter Regierung erstmals ein linker Kandidat Präsident wurde, waren die Erwartungen an eine sozialere Politik fast unerfüllbar.

Ulf Baumgärtner kennt El Salvador seit 1984 und hat dort viele Jahre gearbeitet. Er wirkt bei der Infostelle El Salvador und der Kaffeekampagne El Salvador mit und schreibt für die "ila", die Zeitschrift der Informationsstelle Lateinamerika.

Referent_in: Ulf Baumgärtner

Veranstalter: Weltladen Greifswald

Der Greifswalder Weltladen wirbt mit dem Verkauf von Handwerksartikeln und Köstlichkeiten aus 51 Ländern für die Idee des Fairen Handels und ein gerechteres Weltwirtschaftssystem. Er unterstützt die Gemeinde Mata de Piña in El Salvador bei der Schulbildung und im Gesundheitswesen.


Donnerstag 06.11.2014 - 22.11.2014 | 20:30 Uhr
Kulturbar, Lange Straße 93

Schenken 2.0 Die Dinge im Fluss halten

Ausstellungseröffnung

„Als wir für ein Jahr in ein unmöbliertes Haus gezogen sind, haben wir alle Möbel gefreecycelt und hinterher das ganze Haus auch wieder leergefreecycelt. Das ging schnell. Innerhalb von anderthalb Tagen hatte ich die Bude leer“ (Goldschmiedin Sabine aus Hamburg).
Eine Ausstellung voll Geschichten über Lebenswelten, in denen Geld nicht zählt. Menschen aus Deutschland und Polen erzählen von Erfahrungen mit dem freien Geben und Nehmen bei Bookcrossing, Freecycle und in Umsonstläden. Zur Eröffnung werden Mitmach-Möglichkeiten vor Ort vorgestellt. Eine interaktive Wanderausstellung zum Eintauchen, Erleben und Mitdenken.

Achtung: bitte in Verbindung mit Ausstellungsfinnisage 21.11.14 bringen, zB. Doppelseite oder gegenseitige Seitenverweise anbringen, vielen Dank!

Referent_in: Die Ausstellung wurde von einer Gruppe junger Umweltwissenschaftler-innen, Journalist_innen und Student_innen aus Lüneburg entwickelt: http://schenkenzweipunktnull.wordpress.com/

Veranstalter: Kultur- und Initiativenhaus Greifswald

Der Kultur- und Initiativenhaus e.V. baut im historischen Gesellschaftshaus Stralsunder Straße 10 in Greifswald ein Kultur- und Bildungszentrum auf. Er koordiniert die Entwicklungspolitischen Tage in Vorpommern und trägt das Bildungsprojekt verquer.


Donnerstag 06.11.2014 | 18:00
Medienzentrum, Bahnhofstraße 50 EG

Internationaler Musikabend

Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist. (Victor Hugo)

Wo Sprache aufhört, fängt Musik an.
Musik überschreitet Grenzen und baut Brücken. Die Freude an einem Lied gehört nur uns und denen, mit denen wir es teilen, unabhängig von der Herkunft, Sprache und Zugehörigkeit.

Ein Musikabend zum zuhören und mitmachen:
Wir suchen Musiker*innen, die Lust haben, mit uns einen Musikabend zu gestalten, an dem Musik aus vielen unterschiedlichen Ländern zusammengetragen werden soll. Wir bieten dir und deinem Ensemble Raum und Bühne für DEINE (Lieblings)-Musik.
Du möchtest nicht gern allein auftreten, dir fehlt ein Partner, eine Idee oder ein Instrument? Wir vermitteln dich gern an einen Chor und MusikerInnen, die mit dir zusammen einen Beitrag einstudieren. Anmeldung bei Hanna oder Judith s.u. Wir freuen uns auf euch!

Herzlich willkommen ist natürlich auch lauschendes Publikum.

Eintritt: 2,00 €

Veranstalter: Hochschulgruppe Medizin und Menschenrechte, Kultur- und Initiativenhaus e.V.

Die AG Medizin und Menschenrechte ist eine Gruppe ehrenamtlich arbeitender Medizinstudenten, die sich kritisch mit Themen wie Global Health, Flüchtlingsbetreuung in Deutschland u.v.m. auseinandersetzt. Kontakt: hanna@chortippus.de oder 01577 3898 444 (Judith Weise)


Freitag 07.11.2014 | 19:30
Pommersches Landesmuseum, Rakower Straße 9, Greifswald

Haben und Sein. Die lange Nacht der Filmgeschichten

Kurzfilme, Lesungen, Musik, Taschentausch und Zitatewechsel

"Es ist gar nicht auszusprechen, wie schätzenswert es ist, etwas sein Eigen nennen zu dürfen".
Habseligkeiten, Wohlstandgefälle, Besitzstörung, Tauschcafe, Schuldenerlass, Schatzsuche, Nießbrauch, Haushaltsgeld, Jagdrevier, Vermächtnis, Explorationslizenz, Freifunk...
Konflikte um Lebensgrundlagen oder Reichtümer sind so alt wie die Menschheit, obwohl: "Kein Mensch würde alle Güter dieser Welt haben wollen, wenn die Bedingung daran geknüpft wäre, sie ganz allein für sich zu besitzen" (Aristoteles).

Regisseure erzählen in Kurzfilmen Geschichten von anderen Erdteilen und aus der Nachbarschaft. Dokumentarisch, fiktiv, poetisch, witzig und dramatisch filmen sie Katastrophen und zarte Keimlinge der Hoffnung.

Eintritt: 4,-/ 2,- €. Die Ermäßigung gilt, wenn eine tauschfähige, mit werter Kleinigkeit gefüllte Tasche mitgebracht wird.

Veranstalter: Das Organisationsteam der EP-Tage Greifswald

Eine gemeinsame Veranstaltung aller an den Entwicklungspolitischen Tagen in Vorpommern beteiligten Initiativen, Vereine und Einzelpersonen.


Samstag und Sonntag 08.11.2014 - 09.11.2014 | 10.00 - 18.00 Uhr
Im Turm der Jacobikirche: Jacobikirche 6a & Jugendzentrum Klex: Lange Straße 14

Wem gehört die Stadt

Aus Ideen werden Vorschläge und Forderungen

Am 08. und 09.11.2014 findet im JUST – Jugend.Stadt.Turm der erste Greifswalder Jugendgipfel statt. Diese Aktionstage zum Thema "Wem gehört die Stadt" richten sich an alle Jugendliche ab 14 Jahre. Gemeinsam mit Euch wollen wir, das Jugendprojekt „Lebenswelten – Jugend findet Stadt“ und der Stadtjugendring Greifswald herausfinden, welche Ideen und Möglichkeiten Jugendliche haben, wenn es ums Einmischen geht.
Unser Jugendgipfel soll eine Plattform für junge Ideen und Projekte werden und bietet die Möglichkeit, sich über viele Formen der Jugendbeteiligung zu informieren und auszutauschen.


Erleben, was andere bereits erreicht haben.

Fragen, was in unserer Stadt möglich ist.

Sehen, was wir uns wünschen.

Sagen, was uns nicht gefällt.

Veranstalter: Lebenswelten - Jugend findet Stadt

Lebenswelten - Jugend findet Stadt ist ein gemeinwesenorientiertes Jugendprojekt der drei evangelischen Altstadtgemeinden St. Nikolai, St. Jacobi und St. Marien.

Kooperationspartner: Stadtjugendring Greifswald


Samstag 08.11.2014 - 08.11.2014 | 10:00-15:00
Inititiativenbüro Lange Straße 60

Landkonflikte auf den Philippinen – Ein Planspiel

Was Menschenrechte mit Landverteilung zu tun haben

Der Verein IPON e.V. betreibt seit 8 Jahren ein
Menschenrechtsbeobachtungsprojekt auf den Philippinen. Die lokalen Menschenrechtsverteidiger_innen, welche IPON bei ihrem friedlichen Engagement begleitet, erfahren verschiedenste Formen von Menschenrechtsverletzungen (Kriminalisierung, Verschwindenlassen,
Folter, Mord). Oft geht es ihnen um Land.

Der Ressourcenreichtum der Philippinen ist eine wesentliche
Ursache der besorgniserregenden politischen Gewalt im
Landverteilungskonflikt. Welche komplexen Hintergründe und historisch gewachsenen Machtstrukturen sich dahinter verbergen, soll beim Planspiel nachvollzogen werden. Ebenso die sich daraus ergebenden Handlungsoptionen für Menschenrechtsverteidiger_innen.

Referent_in: Lisa Biewers, Brigitte Eiselt

Veranstalter: BÖE. e.V.

Der Verein Bildung, Ökologie, Erleben betreibt das Segelschiff Lovis. Es bietet eine Plattform für ökologisches und sozialkritisches Engagement. Seit 15 Jahren segeln Schulklassen, Jugendgruppen und Erwachsene mit der Lovis. Sie machen Seminare und Kampagnen, lernen Segeln und die Ostse kennen.

Kooperationspartner: IPON e.V.


Montag 10.11.2014 | 19:00
Literaturzentrum Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4

Einfach ein ganzes Mietshaus kaufen?

Hausprojekte: Erfahrungen mit alternativen Wohn- und Eigentumsformen

Sie wollten nichts umsonst, aber auch nicht ausgebeutet werden. Deshalb haben sich 24 Freunde ein Haus in Berlin Tempelhof gekauft. Geholfen hat ihnen das Mietshäuser Syndikat. Es entzieht Immobilien dem freien Markt und der Spekulation.
Indem sie neue Wege im Umgang mit Eigentum und Besitz erproben, schaffen Hausprojekte, was zunehmend unmöglich scheint: Wohnen und Arbeiten unter einem Dach zu fairen Preisen. Keine Sorgen um Mieterhöhungen. Frei nutzbare Räume für soziale oder kulturelle Zwecke. Immer mehr Menschen suchen nach solchen Wegen oder dem für sie passenden Vorhaben. Eine Informationsveranstaltung mit dem Mietshäuser Syndikat.

Referent_in: Das 1992 in Freiburg/ Breisgau gegründete Mietshäuser Syndikat ist eine nicht kommerzielle Beteiligungsgesellschaft zum gemeinschaftlichen Erwerb von Häusern, die in Gemeineigentum überführt werden: http://www.syndikat.org/

Veranstalter: Kultur- und Initiativenhaus Greifswald

Der Kultur- und Initiativenhaus e.V. baut im historischen Gesellschaftshaus Stralsunder Straße 10 in Greifswald ein Kultur- und Bildungszentrum auf. Er koordiniert die Entwicklungspolitischen Tage in Vorpommern und trägt das Bildungsprojekt verquer.

Kooperationspartner: Mietshäuser Syndikat


Dienstag 11.11.2014 | 17:00-20:00
Lutherhof in der Martin-Lutherstraße 8

„Die Welt ist ein Dorf“

Ein Planspiel zum Thema Besitz und Verteilung mit Vortrag zu Patentrechten in der Medizin

Wie verteilt man Besitz?
Wenn die Welt ein Dorf mit 100 Menschen wäre, gäbe es 60 EinwohnerInnen aus Asien, insgesamt 7 sprächen Spanisch, ein Drittel aller wären Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, 28 Personen wären an einer Tuberkulose erkrankt, 25 hätten Essen im Kühlschrank, 89 hätten Zugang zu sauberen Wasser, 24 nie Strom. In unserem Spiel „Die Welt ist ein Dorf“ wollen wir je nach Anzahl der Teilnehmenden so realistisch wie möglich darstellen, wie Gesundheit, Bildung und Güter auf dieser Welt verteilt sind, woher Menschen kommen, wie sie leben. Herzlich willkommen also in unserem Dorf!

Zuvor soll es in einer kurzen Inputveranstaltung darum gehen, beispielhaft an einer Erkrankung, die vorrangig im Süden dieser Erde vorkommt, die Beziehung zwischen Markt, Patent, Besitz und Gesundheit zu skizzieren.

Referent_in: Lorenz Albrecht

Veranstalter: AG Medizin und Menschenrechte Greifswald

Die AG Medizin und Menschenrechte ermöglicht in Zusammenarbeit mit dem PSZ und dem AKJ BewohnerInnen des Flüchtlingsheims Greifswald Arztbesuche und dolmetscht diese, veranstaltet jährlich ein Wahlfach über Global Health, zeigt monatlich sozial kritische Filme und veranstaltet Soli-Partys.


Mittwoch 12.11.2014 | 19:00-21:00
Klex, Lange Straße 14

Gutes Geld – Böses Geld

Money makes the world go round. Ach nee, andersherum: Alles dreht sich nur noch ums Geld. Oder war es nicht so, dass der Mensch sich nur noch um sich selber dreht, aufgrund des Geldes? Wie auch immer. Irgendetwas ist im Argen. Zum Beispiel die ständigen Krisen. Oder, dass so viele Menschen arm sind und andere so reich. Manche Menschen sehen die Ursachen dafür in unserem Geldsystem, dem Finanzkapital, den Zinsen. Die Lösung sei ein anderes Geld, zum Beispiel "Schwundgeld".

Wir werden uns darüber austauschen, welchen Einfluss Geld auf die Gestaltung unseres Lebens und unserer Gesellschaft hat. Wie funktioniert eine kapitalistische Wirtschaft? Welche Funktion hat das Geld darin? Es wird sich zeigen, dass ein anderes Geld an den gesellschaftlichen Missständen nichts ändert. Doch was für Möglichkeiten gibt es, Einfluss zu nehmen?

Veranstalter: verquer.

Die Blickrichtung wechseln. Ein Stolperstein sein. verquer bietet Projekte zu globalen Fragen für Gruppen in Vorpommern an. Wir fördern Fähigkeiten, sich eine eigene Meinung zu bilden und möchten anregen, die eigenen Möglichkeiten dazu zu nutzen, die Welt gerechter zu gestalten.


Donnerstag 13.11.2014 | 20:30
IKuWo, Goethestr. 01

C3S – Die faire GEMA-Alternative

Vortrag und Labellounge

Die "Cultural Commons Collecting Society" oder kurz "C3S" ist eine Europäische Genossenschaft, die den Aufbau einer europäischen Verwertungsgesellschaft für musikalische Inhalte zum Ziel hat.
Träger und verantwortlich für das Projekt ist der düsseldorfer Verein OpenMusicContest.org. Dieser sah die Notwendigkeit einer Alternative zur Monopol-Verwertungsgesellschaft GEMA. Der Antrag auf Zulassung als deutsche Verwertungsgesellschaft wird voraussichtlich im Herbst 2015 beim DPMA eingereicht werden.
Der Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Genehmigung, sowie Hintergrundinformationen über die Beweggründe für die Schaffung einer Alternative zur GEMA und Unterschiede dieser zu C3S.
Im Anschluss gibt es "freie" Musik in der Labellounge zu hören, sowie Informationen über regionale alternative Musik-Labels.

Referent_in: Danny Bruder

Veranstalter: IKuWo e.V.

Als selbstverwaltetes Kultur- und Wohnprojekt bietet das IKuWO seit 2001 Raum für verschiedenste Kulturveranstaltungen und internationale Begegnung. Das Vereinscafe ist von dienstags bis samstags ab 21.00 Uhr geöffnet. Neben Konzerten und Partys finden regelmäßig Vorträge und Filmabende statt.

Kooperationspartner: C3S - cultural commons collecting society


Freitag 14.11.2014 - 16.11.2014 | 18:00 Uhr
Haus der Kultur und Bildung, Stralsunder Straße 46, Greifswald

Wir machen uns eine Zukunft

Straze: Gestaltung von Commons

Das Hausprojekt Stralsunder Straße 10 soll Initiativen und Bildungseinrichtungen in Greifswald einen Ort der Zukunft bieten und die Kooperation in der Region fördern. Eigenverantwortliche solidarische Ökonomie ist eine der Ideen, die das Projekt prägen. Gebäude und Grundstück eröffnen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Und werfen Fragen auf, wie gerechteres Wirtschaften angesichts globaler Verflechtungen vor Ort praktisch umsetzbar ist. Ein Wochenendworkshop für Personen und Gruppen, die mitverantwortlich die Sanierung und den Betrieb der Straze planen wollen. Anmeldung unter: info@straze.de

Veranstalter: Kultur- und Initiativenhaus Greifswald

Ein Netzwerk verschiedener Initiativen und Einrichtungen betreibt die Sanierung des historischen Gesellschaftshauses Stralsunder Straße 10 in Greifswald, um daraus ein Kultur- und Bildungszentrum zu machen. Kontakt über Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V. unter http://www.straze


Freitag 14.11.2014 | 19:00
Kabutze, Löfflerstraße 44 a, Greifswald

Ernährungssouveränität

Perspektiven selbstbestimmter regionaler Ernährungspolitik

Ernährungssouveränität lautet der Gegenentwurf zur globalisierten und industrialisierten Landwirtschaft der letzten 70 Jahre. In Mali entwickelt und von der internationalen Kleinbäuer_innen Bewegung La Via Campesina vorangetrieben ist Ernährungssouveränität der Weg, um eine selbstbestimmte und umweltverträgliche Landwirtschaft und Nahrungssicherheit für alle Menschen zu ermöglichen. Der Referent beschreibt, was das beispielsweise bei Fragen nach Landverteilung, Anbau- oder Handelsrechten bedeutet. Und warum es gerade für Menschen im globalen Norden von besonderer Relevanz ist.

Referent_in: Justus Staude lebt als Gemüsegärtner und Landwirtschaftsaktivist in einer landwirtschaftlichen Kooperative östlich von Berlin. Als Mitbegründer der Kampagne "Bauer sucht Land – Stoppt Landgrabbing in Ostdeutschland“ hat er sich intensiv mit der Landwirtschafts- und Bodenpolitik hierzulande und weltweit auseinandergesetzt.

Veranstalter: Kultur- und Initiativenhaus Greifswald

Der Kultur- und Initiativenhaus e.V. baut im historischen Gesellschaftshaus Stralsunder Straße 10 in Greifswald ein Kultur- und Bildungszentrum auf. Er koordiniert die Entwicklungspolitischen Tage in Vorpommern und trägt das Bildungsprojekt verquer.


So, Mo 16.11.2014 - 17.11.2014 | 17.15 Uhr und 20.15 Uhr
CineStar, Lange Str. 40-42

Mietrebellen – Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt

Ein Dokumentarfilm über Berlin von Gertrud Schulte Westenberg und Matthias Coers, Montag abend in Anwesenheit des Regisseurs

In den letzten Jahren hat sich die Hauptstadt rasant verändert. Wohnungen, die lange als unattraktiv galten, werden von Anlegern als sichere Geldanlagen genutzt. Massenhafte Umwandlungen in Eigentumswohnungen und Mietsteigerungen in bisher unbekanntem Ausmaß werden alltäglich. Die sichtbaren Mieterproteste in der schillernden Metropole Berlin sind eine Reaktion auf die zunehmend mangelhafte Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum.
Der Film ist ein Kaleidoskop der Mieterkämpfe in Berlin gegen die Verdrängung aus den nachbarschaftlichen Lebenszusammenhängen. Eine Besetzung des Berliner Rathauses, das Camp am Kottbusser Tor, der organisierte Widerstand gegen Zwangsräumungen und der Kampf von Rentnern um ihre altersgerechten Wohnungen und eine Freizeitstätte symbolisieren den neuen Aufbruch der urbanen Protestbewegung.
D 2014, 78 min, OmeU

Referent_in: Matthias Coers

Veranstalter: Literaturzentrum Vorpommern im Koeppenhaus

Das Literaturzentrum Vorpommern, getragen vom Verein IKAZ, pflegt das literarische Erbe Wolfgang Koeppens, organisiert Lesungen, Vorträge und Konzerte etc., mischt sich in gesellschaftliche Debatten ein und präsentiert in einer Galerie Wechselausstellungen aus dem Spannungsfeld Literatur und Kunst.

Kooperationspartner: CineStar Greifswald


Montag 17.11.2014 | 17:30-18:30
Polly Faber, Bahnhofstr. 44

Besitz von Bits

über Daten auf Wanderschaft

In unserem Alltag generieren wir beinahe mit jedem Schritt Daten, welche oft ein Eigenleben zu führen scheinen. Es gibt kaum einen Ort, an dem sie nicht abgegriffen und weitergegeben werden - sei es am Flugplatz, im Internet oder im Freizeitpark. Andererseits sorgt sich heute scheinbar jeder um unsere Sicherheit: Unsere Banken, diverse globale Firmen und natürlich unser Mail-Provider.
Wem kann man in dieser Situation noch vertrauen und was kann so noch von unserer Privatsphäre übrig bleiben?
In diesem Vortrag wird ein Rundumschlag, die eigenen digitalen Daten betreffend, versucht. Mit verständlichen Beispielen werden viele Zweige dieses Themas eröffnet und natürlich kommen wir auch auf Lösungsansätze zu sprechen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und erfahren Sie, ob Sie überhaupt Daten besitzen.

Veranstalter: Hackerspace Greifswald

Der Hackerspace Greifswald versteht sich als Ort für hard- oder softwaretechnik-begeisterte Menschen, sowie für Wissenschaftler, Techniker, Digitalkünstler und alle anderen die Raum für ihre Ideen oder einfach nur themennahen Austausch suchen. Er ist allerdings noch in der Entstehung :)


Montag 17.11.2014 | 19:00-20:00
Polly Faber, Bahnhofstr. 44

Mit den Freifunkern auf Datenreise

Wem gehört eigentlich dieses Internet, von dem immer alle reden?

Weltweit suchen Menschen nach Wegen, sich frei miteinander zu vernetzen. Während aber in vielen armen Ländern oder in akuten Katastrophengebieten schlicht die Infrastruktur fehlt, sind bei uns eher allgegenwärtige Überwachung und andere Fehlentwicklungen wie die Abmahnindustrie oder eine prinzipielle Ablehnung der Angebote von Großkonzernen, welche lokale WLAN-Mesh-Communities wie Freifunk entstehen lassen. Vielerorts ergreifen Menschen selbst die Initiative, denn per Funkverbindung lassen sich Netzwerke schneller und mit erheblich weniger Aufwand realisieren, als kabelgebunden. WLAN-Mesh kann einen wichtigen Beitrag zur Überwindung der digitalen Spaltung leisten. Die Greifswalder Freifunker stellen sich und ihr Projekt vor und beleuchten, wie sie dadurch womöglich den Besitzern der Kommunikationsinfrastruktur ein Schnippchen schlagen.

Referent_in: Monic Meisel

Veranstalter: Freifunk Greifswald

In Greifswald gibt es seit Juni 2014 eine offene Gruppe, die ein Freifunknetz, also ein dezentrales und freies WLAN-Mesh aufbauen möchte. Freifunk Greifswald steht in engem Austausch mit ähnlichen Gruppen in vielen anderen Städten in Deutschland, Europa und weltweit. Wir kommen in Frieden.

Kooperationspartner: Freie Netzwerke e.V.


Dienstag 18.11.2014 | 19:30
Soziokulturelles Zentrum "St. Spiritus", Lange Straße 49/51

Wenn Wolken sich auflösen

Rohstoffkonflikt im Nebelwald von Ecuador

Der Film erzählt mit beeindruckenden Originalaufnahmen und aus der Sicht zweier Generationen die Geschichte eines bislang erfolgreichen Widerstands gegen den Aufbau einer offenen Kupfermine in einer der artenreichsten Gebiete unserer Erde. Er zeigt wie sich die Bewohner der ecuadorianischen Nebelwaldregion Intag seit Jahrzehnten mit friedlichen Mitteln gegen dieses zerstörerische Bergbauvorhaben wehren und wie sich das Leben vor Ort verändert hat. Die Problematik die hier in beeindruckender Weise thematisiert wird, steht beispielhaft für ähnliche Konfliktsituationen weltweit und macht deutlich, was die bitteren Folgen des uneingeschränkten Rohstoffkonsums sind.

Anne Slicky/Danielle Bernstein, Ecuador 2008, 77 Min, span./engl. mit dt. UT
„When Clouds Clear“, www.clearfilms.org

Referent_in: Andreas Postrach, Fabian Czerwinski

Veranstalter: Intag e.V. und Arbeitskreis Erdöl in MV bei Bündnis 90/ Die Grünen

Intag e.V. unterstützt die Mensch der Nebelwaldregion Intag/Ecuador in ihrer selbstbestimmten Lebensweise ohne zerstörerischen Bergbau. Der Arbeitskreis Erdöl in MV bei Bündnis 90/ Die Grünen positioniert sich kritisch zur Neuerschließung von Kohlenwasserstoffvorkommen in Vorpommern.


Freitag 21.11.2014 | 18:00 Uhr
Kulturbar, Lange Straße 93

Schenken 2.0 Die Dinge im Fluss halten

Finnisage der Ausstellung

Schenken 2.0 ist ein deutsch-polnisches Gemeinschaftsprojekt. Eines, was Fragen aufwirft. Woran liegt es, dass die Initiator_innen der Ausstellung in Polen kaum Projekte finden konnten, in denen Menschen schenken anstatt zu tauschen? Welchen Einfluss hat der materielle Lebensstandard auf die Praxis des Schenkens? Manche verstehen die internetbasierte Verbreitung solcher Projekte in Polen als Antwort auf aktuelle Krisen, auf ein Geld- und Vertrauensdefizit und die zunehmende Entfremdung in der Gesellschaft.
Zur Finnisage der Ausstellung berichtet Sylwia Strebska, Journalistin und Fotografin aus Warschau, über Einblicke in unterschiedliche deutsch-polnische Alltagskulturen beim Umgang mit nicht mehr benötigten Gebrauchsgütern.

Achtung: bitte mit Hinweis auf Ausstellungseröffnung am 6.11.14 oder auf eine Doppelseite

Veranstalter: Kultur- und Initiativenhaus Greifswald

Der Kultur- und Initiativenhaus e.V. baut im historischen Gesellschaftshaus Stralsunder Straße 10 in Greifswald ein Kultur- und Bildungszentrum auf. Er koordiniert die Entwicklungspolitischen Tage in Vorpommern und trägt das Bildungsprojekt verquer.

Kooperationspartner: Ein Projekt in Kooperation mit dem polenmARkT, dem größten Festival polnischer Kultur außerhalb Polens. Musik, Kunst, Literatur, Film, Geschichte und Aktuelles vom 20. – 29. November 2014


Dienstag 02.12.2014 | 20Uhr
KOEPPENHAUS Literaturzentrum Vorpommern Bahnhofstr. 4

Wem gehört Deutschland?

Die wahren Machthaber und das Märchen vom Volksvermögen

Wem gehören eigentlich die großen Unternehmen des Landes? Wem die Banken? Die Immobilien? Wem gehört Deutschland? Jens Berger geht diesen Fragen nach und präsentiert dem Leser einen schonungslosen Blick hinter die Statistiken. Wussten Sie schon, dass Sie über ein Vermögen von 222.200 Euro verfügen? So hoch ist nämlich das durchschnittliche Vermögen eines deutschen Privathaushalts. Doch mit dem Durchschnitt ist das so eine Sache. Während die Hälfte der Deutschen zusammengenommen gerade einmal 1,4 Prozent des Gesamtvermögens besitzt, befinden sich zwei Drittel des Vermögens im Besitz der obersten 10 Prozent der Bevölkerung. Wie konnte es zu dieser ungleichen Vermögensverteilung kommen, und welche Folgen ergeben sich daraus für unsere Gesellschaft? Und wem gehört eigentlich Daimler Benz, Siemens oder die Allianz?

Referent_in: Jens Berger

Veranstalter: attac Greifswald

Die attac-Ortsgruppe holt bundesweite Debatten aus dem Themenkreis „Wirtschaft, Gerechtigkeit und Alternativen“ nach Greifswald. Die Ungerechtigkeiten des Kapitalismus sind für uns keine Naturgesetze, deshalb überlegen wir, wie wir dies öffentlich machen können und wie sich diese aufheben lassen.